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Kevelaer 2015

Zweiundzwanzig Ballonteams und zwei Luftschiffe

Unverwechselbar Kevelaer 2015

Bereits zum einundzwanzigsten mal lud das Stadtmarketing Kevelaer zum Ballonfestival in die Pilgerstadt.

Zweiundzwanzig Ballonteams und zwei Luftschiffe haben sich angemeldet um am schönen Niederrhein Ballon zu fahren .Wir sind bereits am Donnerstag den 9. Juli Angereist beim gemeinsamen Grillabend bei Maria im „Einstein“ in Xanten hatten sich drei Ballonteams gleich kurzerhand dazu entschlossen bereits am Freitagmorgen eine Ballonfahrt zu unternehmen. Der Mitveranstalter des Festivals, Micha Krämer, hatte uns kurzerhand einen seiner Startplätze dazu zur Verfügung gestellt.. Unser Start erfolgte in Sonsbek und es ging recht langsam in Richtung Alpen. Ja richtig gelesen. Es ging in Richtung Alpen. Sprich ich habe am Niederrhein eine Alpenüberquerung anvisiert. Leider ist der Wind eingeschlafen so dass ich doch noch vor Alpen landen musste. Also hat es mit der Alpenüberquerung am Niederrhein nicht geklappt. Im nächsten Jahr vielleicht.

Am Freitagmittag hieß es dann offiziell in Kevelaer am Veranstaltungsgelände einchecken.

Akribisch genau wurden die Unterlagen der Teilnehmer geprüft. 

Nach eingehender Wetterstudie erfolgte gegen 17:30 Uhr das erste Briefing. Und der Wind wehte genau in Richtung Flughafen Niederrhein.

Die Lotsen des Flughafen gaben dem Veranstalter ein Zeitfenster bis 21:00 Uhr dann müsse der Anflug wieder frei sein.

Scheint machbar zu sein, zumal einer der Lotsen im ersten Ballon mitfuhr und ständig Kontakt mit dem Turm in Weeze hatte. Um die Ballone entsprechend anzuweisen. Eine tolle Sache!

Also aufrüsten und die Ballone abfahrfertig machen um so bald wie möglich starten zu können. Und dann folgte eine geniale Fahrt. Die Hautrichtung ging zwar in Richtung Flughafen aber so was von kreuz und quer, dass so manche Landeanfahrt zu Haare raufen war, denn es konnte sein, dass man zum Teil flott auf einen möglichen Landeplatz zufuhr aber dann kurz vorher einfach im 90 Grad Winkel abbog, oder wie es mir erging sogar wieder auf gleichem Wege zurück fuhr. Spaßige Geschichte kann ich da nur sagen...

Letzt endlich haben aber alle ein geeignetes Plätzchen zum Landen und einpacken gefunden. Egal ob auf einem Feldweg zwischen Spargel und Mais oder am Vorplatz des Flughafenterminals ein Ballon landete sogar innerhalb des Flughafengeländes. Ob hier allerdings der Betreiber bzw. die Sicherheitskräfte so begeistert waren, entzieht sich meiner Kenntnis.

Kaum zurück am Platz, hieß es dann wieder Aufrüsten und zum Ballonglühen bereitmachen.

Es folgte ein tolles Ballonglühen am Hülspark, welches von den Zuschauern mit mächtig Applaus belohnt wurde.

Die Samstagstarts mussten leider aufgrund des zunehmenden Windes entfallen. So dass erst mal Ausschlafen angesagt war.

Der Veranstalter, das Stadtmarketing Kevelaer, hatte tolle Rahmenprogrammpunkte ausgewählt. Unter anderem eine Orgelbau- bzw. eine Stadtführung, so wie eine Führung mit einem Lotsen vom Turm Weeze über den Flughafen Niederrhein, und div. Anderes. Also für jeden was dabei. Mein Team und Ich haben uns für den Flughafen entschieden. Wir wurden der letzten von drei Gruppen zugeteilt, was sich aber für uns als äußerst pos. herausgestellt hatte. Markus unser Türmer erklärte zeigte beantwortete was das Zeug hielt. Er hat das so Super gut gemacht. Einer der Highlights war unter Wahrung aller Sicherheitsbestimmungen die direkte Nähe bei den starteten und landenden Maschinen an der Piste 270. Hammer-Genial!  So einen tollen Einblick in einen Flughafenbetrieb hatten wir alle noch nie erfahren. Unser Aller Dankeschön nochmal auf diesen Wege speziell an Ihn.

Beinahe hätten wir das Abendbriefing verpasst, allerdings war bereits im Vorfeld zu vermuten, dass es aufgrund des vorherrschenden Windes auch am Abend keinen Start geben wird. Und so war es dann sehr zum Leidwesen der Zuschauer und möglichen Fahrgeste auch. Aber die Sicherheit geht eben vor. Für die Festivalteilnehmer bedeutete das dann aber auch dass das gemeinsame Spanferkelessen im Theater und Bühnenhaus deutlich nach vorne verlegt werden konnte.

Am Sonntag hieß es dann bald schon wieder Abschied nehmen, denn wir hatten ja noch gute 550 km zu fahren.

Danke an den Veranstalter für das erneut tolle Festival.

Wir kommen auf jeden Fall nächstes Jahr wieder wenn die unverwechselbare Stadt Kevelaer wieder zum Ballonfestival einlädt.
Ralph